Die Liebe Gottes in der Gemeinschaft

Jedes einzelne der im Folgenden genannten Sakramente ist
ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen. 

Die Sakramente greifen an markanten "Schnittstellen" im Leben eines Menschen
und finden größtenteils in der Kirche, die selbst ein Sakrament und somit 
ein heilbringendes Zeichen für Gottes Gegenwart in der Welt sein will, statt.

Die verschiedenen Rituale, die durch das Spenden der Sakramente vollzogen werden, 
bringen uns Heil und verdeutlichen, dass wir nun 'Kinder Gottes' sind, die das Leben
in SEINEN Dienst stellen - und dass ER seine schützende Hand über unser Leben hält.  

   I. Sakrament der Taufe:

Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen

 "Ich taufe dich auf den Namen...."
Durch die Taufe, die -mit Wasser und Chrisam- von einem Priester durchgeführt wird,
werden wir beim Namen gerufen... von Gott gerufen.
Wir sind nicht mehr nur "Irgendjemand".
Wir sind eine 'namhafte' Person und wir gehören dazu.
Wir gehören zu der Gemeinde und wir gehören zu Gott, denn:
"Und eine Stimme geschah aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, [mein geliebtes Kind], 
an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."
(Mk 1,11)

 
 Die Tauftermine der einzelnen Gemeinden des Pastoralverbundes sind:


 >> Eickelborn: 1. Sonntag des Monats um 14 Uhr

 >> Clemens: 1. Sonntag des Monats um 15 Uhr

 >> Benninghausen: 3. Sonntag des Monats um 14 Uhr

 >> Pius: 3. Sonntag des Monats um 15 Uhr´

 Die genauen Daten des Monats stehen auch jeweils im Pfarrbrief
 oder hier auf der Homepage.

 Die Eltern können im jeweiligen Pfarrbüro des Wohnortes 

 den Wunsch, das Kind taufen zu lassen, bekannt geben.
 Zur tatsächlichen Anmeldung benötigt die Pfarrsekretärin dann lediglich 
 - die Geburtsurkunde des Kindes,
 - die Bescheinigung für religiöse Zwecke (vom Einwohnermeldeamt)
 und
 - die Namen und Konfessionen der Taufpaten
 (mindestens EIN Pate muss der katholischen Kirche angehören)´

 Die Unterlagen und Daten werden dann weitergegeben an den Pastor,

 der sich daraufhin bei der Familie meldet, um einen Termin für ein Treffen
 zum persönlichen Taufgespräch zu vereinbaren.
 In dem Gespräch geht es unter anderem um die inhaltliche Gestaltung der Tauffeier
 und es dient zur Klärung weiterer Fragen und Anliegen.

 

  II. Sakrament der Eucharistie / die Erstkommunion:

Dabei sein beim gemeinsamen Abendmahl

 "Fest soll mein Taufbund immer stehen..."
Durch die Erstkommunion erfolgt erstmalig
die "Stärkung mit dieser göttlichen Speise" (ClCan 914) und sie erinnert
an das letzte Abendmahl, das Jesus am Abend vor seinem Tod
mit seinen Freunden verbrachte.
Somit ist das Sakrament der Eucharistie nach der Taufe ebenfalls ein weiterer Schritt
zur Eingliederung in die Gemeinschaft mit Gott und der katholischen Kirche, denn:
"Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten:
Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" 
(Lk 22,19)

 
 Als Ansprechpartnerin zur Klärung von Fragen und Anliegen,
 die Anmeldung und Durchführung der Erstkommunionfeier betreffend,
 steht Ihnen für alle vier Gemeinden des Pastoralverbundes
 die Gemeindereferentin Beate Sulk-Clasen zur Verfügung.
 Büro: 02941-273372

 

 III. Sakrament der Firmung:

Gestärkt im Glauben - durch den Heiligen Geist

 "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
Das Sakrament der Firmung wird im Allgemeinen von einem Bischof gespendet
und ist nach Ansicht der römisch-katholischen Kirche die Vollendung der Taufe
sowie das Dritte der Initiationssakramente (neben Taufe und Eucharistie).
Es führt dazu, voll in die Gemeinschaft der Kirche eingegliedert zu werden,
zu unserem Glauben zu stehen und ihn als Quelle für unser Leben zu erleben, denn:
"Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll."
(Joh. 16)

 
 Um die Firmung "ins Rollen zu bringen", geht bereits etwa ein Jahr im Voraus ein Brief
 mit Informationen zu Terminen und Abläufen im Rahmen der Firmung an alle Jugendlichen,
 die aufgrund ihres Alters für dieses Sakrament in Frage kommen.
 Gut sechs bis acht Monate später wird allen Jugendlichen ein zweiter Brief zugeschickt, 
 der den Termin zur Abgabe der offiziellen Anmeldung und zur Weitergabe zusätzlicher
 wichtigen Informationen enthält.
 Und dann treten Aktivitäten wie Elternabende, Lebenswoche, Bußworkshops etc. in Kraft.

 

 IV: Sakrament der Buße:

Eigene Sünden bekennen

 "In Demut und Reue bekenne ich meine Sünden...."
Die Beichte ist ein oft unterschätztes Medium, um mit der Welt und
mit sich selbst 'ins Reine zu kommen'. Insbesondere, wenn uns durch
widrige Umstände die Chance verwehrt bleibt, uns im wahrsten und
allerbesten Sinne des Wortes zu 'ent-Schuld-igen', z.B. weil die Person,
der wir Unrecht getan haben, nicht mehr erreichbar ist, bietet die Aussprache
mit Gott (stellvertretend durch einen Priester) eine Möglichkeit der Versöhnung, denn: 
"Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht;
er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht."
(1 Joh. 1,9)

 
 Insbesondere vor Ostern, also in der Karwoche, und vor Weihnachten, in der Adventszeit,
 besteht in allen Gemeinden die Gelegenheit zum Sakrament der Buße.
 Die möglichen Termine werden rechtzeitig in den Pfarrnachrichten
 und/oder hier auf der Homepage bekanntgegeben.

 Abgesehen von diesen Terminen kann eine Beichte jederzeit nach vorheriger Absprache

 mit dem Pastor, Tel. 02941/12511, erfolgen -
 entweder in dem Beichtstuhl der Kirche oder als Beichtgespräch.

 

  V. Sakrament der Ehe:

Liebe leben - mit Gottes Segen

 "Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens..."
Mit diesen oder ähnlichen Worten spenden sich die Eheleute dieses
Sakrament selbst und so, wie Christus und die Kirche eins sind, 
gilt auch die Ehe als unauflösliches Bündnis, denn:
"(Die Liebe) Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand..."(1 Kor. 13, 7)

 
 Wenn sich ein Paar des Pastoralverbundes dazu entschließt, den Bund der Ehe einzugehen,
 kann es zunächst Kontakt zum Pastor aufnehmen - Tel. 02941/12511 - ,
 um den Wunsch und damit verbunden einen geeigneten Termin mit ihm abzusprechen.
 In diesem Zusammenhang wird dann auch direkt ein weiteres Treffen vereinbart,
 bei dem das Eheprotokoll, welches dann an das Pfarrbüro der Gemeinde,
 in der die Hochzeit stattfindet, weitergegeben wird. Außerdem können in diesem Gespräch
 weitere Fragen / Anliegen rund um die Spendung des Ehesakramentes geklärt werden.

 

 VI. Sakrament der Krankensalbung:

Trost und Zuwendung anderer Menschen

 
"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes..."
Das Sakrament der Krankensalbung erfolgt durch den Priester oder durch eine andere Person,
die jedoch über eine besondere Beauftragung verfügt.
Früher wurde dieses Sakrament offiziell "letzte Ölung" genannt und auch heute ist diese
Bezeichnung noch volkstümlich im Umlauf.
Jedoch gibt es hinsichtlich des Ablaufs deutliche Unterschiede, denn bei der Spendung
für Sterbende erfolgt zusätzlich vor der Krankensalbung noch das Sakrament der Buße
und im Anschluss an die Salbung wird die Kommunion gespendet.
Die Krankensalbung ist die zeichenhafte Handlung für das heilende Wirken Jesu Christi, denn:
"Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten;[...]"(Jak 5,15)

 
 In Benninghausen findet unter anderem zur Spendung dieses Sakraments einmal im Jahr
 eine entsprechende Messfeier statt, die auch von der Caritas mitgestaltet wird.  
 Unabhängig davon ist sowohl in Benninghausen als auch
 in den anderen Gemeinden des Pastoralbundes der Empfang der Krankensalbung jederzeit
 nach Absprache mit dem Pastor - Tel. 02941 / 12511 -
 oder mit dem entsprechenden Pfarrbüro möglich.

 

VII. Sakrament der Weihe:

Handeln in Gottes besonderem Dienst

 
"Mit Gottes Hilfe bin ich bereit"
Das Sakrament der Weihe, auch Ordination genannt, beinhaltet drei verschiedene Bereiche:
Weihe zum Diakon  >> Diakonatsweihe
Weihe zum Priester >> Priesterweihe
Weihe zum Bischof >> Bischofsweihe
In allen drei Gruppen findet die Sakramentenspendung
im Rahmen einer heiligen Messe bzw. eines Pontifikalamtes statt
und die entsprechenden Weihekandidaten müssen
als einen rechtsverbindlichen Akt ein Weiheversprechen ablegen,
welches dann aber wieder unterschiedliche Aspekte beinhaltet.
Die Hierarchie baut in der o.g. Reihenfolge aufeinander auf
und durch die Bischöfe erfolgt nach katholischer Auffassung die Fortsetzung
der Lehr- und Leitungsvollmacht, die Jesus den zwölf Aposteln übertrug, denn:
"Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein,
andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, [...]"
(Eph 4,11)

 


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